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presseartikel
manege frei für die turner - nikolaus belohnt die tolle show der bibliser tg-artisten
biblis. herein spaziert, herein spaziert und manege frei für die kleinen akrobaten: die turngemeinde biblis lud unter dem motto "zirkus" zu ihrem traditionellen nikolausturnen in die pfaffenauhalle ein. dort verzauberten clowns, wiehernde pferchen, weiße häschen und starke ringer die staunenden familienangehörigen - und ein nikolaus die teilnehmenden kinder.
mit magie, akrobatik, witz und muskelkraft verwandelten die akteure die halle in eine farbenfrohe zirkuswelt. wie in jedem jahr wurde das nikolausturnen der tg unter ein motto gestellt. gruppenleiter wie auch die sportler füllten die vorgabe mit passenden kostümen und showeinlagen auf. so bot schon die erste attraktion, die pferdedressur, viel fürs auge.
verkleidet als eine herde von pferdchen trabten die kinder in der manage eine runde, galoppierten, drehten sich und wieherten laut vor sich hin. mittendrin auch einige dressurreiter, die sich geschickt auf den gezogenen schaukelpferden zu bewegen wussten. ebenfalls tierisch ging es bei der "hasenzauberei" zu. erst wurde es dunkel in der halle, nur durchsetzt von einigen lichteffekten und dann, simsalabim, erschien ein riesiger schwarzer zylinder im licht - aus dem die als zauberer verkleideten trainer ihre kinder - in süße, kleine häschen verwandelt - mit langen ohren und stummelschwänzchen, herauszogen.
gleich zweimal begeisterten dann die gymnastinnen die zuschauer mit ihren geschmeidigen bewegungen und witzigen ideen. zuerst bauten sie mit einem schwingtuch ihr eigenes zirkuszelt auf, bevor sie darunter wieder herauskamen und dann mit ball und seil eine gymnastik-vorführung präsentierten. später zeigten dann alle sportlerinnen mit ball, band, keulen und reif, wie sie bilder entstehen lassen können.
mit einer drahtseilnummer begeisterten die mädchen um trainerin susanne karb. sie nutzten den schwebebalken als seil in luftiger höhe und balancierten darüber - angetan mit ballerinaröckchen. ebenso zeigten sie am stufenbarren atemberaubende Akrobatik.
nach den seiltänzerinnen betraten "die starken kerle der tg" die manege und ließen ihre Muskeln spielen. die jungs im alter zwischen sechs bis acht jahren stolzierten mit breiter brust und ringeloberteil - ganz im stil der zirkursringer, nur der schwarzer schnurrbart fehlte noch - in die halle ein und hantierten gekonnt mit ein-kilo-handeln, stemmten und boxten und machten sogar liegestützen.
dagegen schwebten schließlich die sternenkinder, alle in schwarz und mit goldenen sowie silbernen sternen verziert, tänzelnd in die manege. hier zeigten gut zwanzig kinder zwischen acht und elf jahren ihr sportliches können und präsentierten mit viel elan einen ausgeklügelten jazztanz.
danach zogen die "purzelnden clowns" die besucher in ihren bann. der clownsnachwuchs kam aber nicht allein, sondern brachte die muttis mit, mit denen die kleinen schließlich auch beim mutter-kind-turnen gemeinsam sport treiben. allein an der stange zeigten sich dagegen die reckturnerinnen aus dem orient, die mit pumphosen und abendländischen westen bekleidet um die stange herumdrehten. später taten es ihnen die jungs auch noch gleich. die turner zeigten aber auch noch ihre sprungkraft am trampolin.
kung fu fighting war bei der take won do gruppe angesagt. verschiedenfarbige gürtelträger zeigten grundpositionen, kampfszenen und schlugen holzplatten durch. weniger gefährlich zeigte sich die jazztanzgruppe twotoone. den schluss der vorstellung läutete der nikolaus ein, der alle teilnehmer um sich herum versammelte und beschenkte.
[quelle: südhessen morgen vom 08|12|04 str] |
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